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TitelFrühjahrsausstellung 2012

STARKE SZENEN -
STARKE FRAUEN -
STARKE GRAFIK




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Hinweispfeil Ute Ringwald - Malerei
Hinweispfeil Werner Brosinger - Malerei
Hinweispfeil Jürgen Hans - Malerei


„Üppiger Hochgenuss
und perfekter Pinselstrich“

Erneut hatte die Gackeleia regionale Künstler eingeladen, um sie dem Publikum in und um Ronneburg zu präsentieren. Am letzten Februarwochenende verwandelte Reinhold Busch die Gackeleia ein weiteres mal in eine üppige Kunsthalle.In allen Stockwerken der umgebaute Scheune waren die Bildern und Grafiken für die zahlreichen Besucher ausgestellt. Als Laudator präsentierte der Leiter der städtischen Museen Hanau, Richard Schaffer-Hartmann, die Künstler auf der Bühne und stellte sie dem interessierten Publikum vor. Musikalisch rahmte Klaus Kattenberg mit „Saxophon-Pur“ die Vernissage ein. „Ich liebe es mit meiner Malerei starke Frauen lustvoll einzufangen.", so Ute Ringwald, die mit ihren üppigen und farbenfrohen FrauenImpressionen in Motiven verarbeitet. Ob Kanzlerin Merkel in „Gruppenbild mit Angela“oder „im letzten Abendmal“ tummeln sich die lebenslustig runden Damen in satten Aquarellfarben auf der Leinwand. Bei Werner Brosinger entstehen die „Brosingerbilder“ quasi im „Nebenherprinzip“. Es fügt sich Bildfragment in Bildfragment – ohne bewusst eingreifendes Steuern durch den Willen. Hier kommt als Besonderheit der längere Zeitraum dazu während die Bilder entstehen und der Einfluss des Alltags. Comic-Haft und bunt drücken sich die großflächigen Motive aus zwingen den Betrachter zum genauen hinsehen um alles realisieren zu können. Ein flüchtiger Blick genügt meist nicht. Ganz anders bei Grafiker und Illustrator Jürgen Hans. Auf den ersten Blick erkennt man die Charaktere der frühen Edgar-Wallace-Kultfilme aus den 60er und 70er Jahren. Jürgen Hans liebt das Spiel mit den bekannten Krimi-Klischees und lässt auch gerne mal reichlich Blut fließen. Bis ins kleinste Detail führt er einen feinen Strich und bannt die abgebildeten Charaktere fast noch realistischer in Fine Art Aquarelltechnik auf Büttenpapier, als es ein Foto könnte. Nach der Vorstellung der Künstler auf der Bühne ging es über etliche Treppen hinauf zum visuellen Hochgenuss der ausgestellten Werke. Dabei machten die Besucher auch rege von der Möglichkeit Gebrauch, sich mit den Künstlern auszutauschen und über Techniken uns Inspiration nachzufragen.


Text : Jürgen Kornaker www.mkfotodesign.de / Mychalzik & Kornaker Fotodesign 60314 Frankfurt Dieselstraße 30-40

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Fotos: Jürgen Kornaker www.mkfotodesign.de / Mychalzik & Kornaker Fotodesign 60314 Frankfurt Dieselstraße 30-40




Text : HAvom 1.3.12

Merkel dominiert die Zwischenetage
Eröffnung der Frühlingsausstellung in der „Gackeleia“: „Starke Szenen, starke Frauen, starke Grafik“
Ronneburg (rh/tse). Der Ausstellungstitel könnte dazu verleiten, den Begriff „stark“ auf den Begriff „Frau“ zu zentralisieren; doch neben der „starken Frau“ Ute Ringwald hängen auch zwei „starke Männer“ an den Wänden von Reinhold Buschs „Gackeleia“ am Fuße der Ronneburg. Zumindest deren Bilder, denn sowohl Jürgen Hans wie auch Werner Brosinger nahmen ihre Persönlichkeiten wieder mit nach Hause, nach der Vernissage am Sonntagnachmittag. Alle drei hinterlassen in der kultigen Kulturscheune allerdings einen starken Eindruck. Und wahrscheinlich werden alle künftigen Besucher ebenso beeindruckt sein wie jene mehr als hundert Eröffnungsgäste, die sich dicht gedrängt die Treppen, Podeste und Holzböden des dreigeschossigen Gebäudes von überraschenden Blickwinkeln, grafischem Können und subtilem Witz schoben. Die Laudatio hielt bei der Vernissage ein ebenfalls starker Mann der Kunst: Hanaus scheidender Museumsleiter Richard Schaffer-Hartmann. Der Laudator kennt die Ausgestellten persönlich, zum Teil seit vielen Jahren. So weiß er, dass Schein eben nicht immer Sein bedeutet. Alle drei Künstler sind, neben ihrer Kunstfertigkeit, gestandene Produzenten im Wirtschaftsbetrieb Kunst, arbeiten als Illustratoren, Grafiker, PR-Menschen, haben eigene Studios, Ateliers, Agenturen. Bei keinem handelt es sich um einen so genannten „Hobbykünstler“, obwohl der Spaß an der eigenen Produktion natürlich für sie ebenso gilt.

Fotos: Habermann
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Ute Ringwald eWerner BrosingereJürgen Hans eMusik: Klaus Kattenberg



Die Künstler



Ute Ringwald
Text : Hanauer Anzeiger vom 1.3.12

...da ist zunächst eine Frau, der man laut Schaffer-Hartmann „die Lebenslust ansieht, denn scheinbar passen mehr Genuss und Lebenslust offenbar nur in einen fülligen Körper rein“. Ute Ringwald fühlt sich keineswegs düpiert, im Gegenteil: die „Rubens- Frau“ steht zu ihrer Körperfülle, sie malt auch mit Vorliebe die etwas kräftigeren und gesunden Rundungen nicht-asketischer
Lebensweise. Auf der Zwischenetage der Gackeleia hängt beispielsweise ihr Bild von Angela Merkel mit spitzem rotem Kussmund – fast ein Markenzeichen der Grafikerin, auch sonst eher jene weiblichen Körperteile betonend, die bei der Kanzlerin oft unter schlotternden Kostümen verborgen bleiben. Dass sie dazu noch über gackernden Hühnern thront, mag ein Sinnbild sein für die feine Ironie, die viele Werke Ringwalds durchzieht: im Bundestag sollte man über dem Gekrähe stehen. Doch hat sich Ringwald nicht etwa auf Politik kapriziert, sondern eher auf die kleine Dinge des Alltags im Leben etwas fülligerer Menschen und deren Genussverhaltens wie auch ihrer Kämpfe mit Kalorien. Ob Puddingberge mit Sahnespitzen erklimmende, voluminöse Bergsteigerinnen oder Rotweinflaschen kreisen lassende Jongleusen: ein Hauch von Sexappeal umweht auch jene Figuren. Sex ist schließlich ein probates Mittel zum Abnehmen, wenn es denn so gewollt sei.
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UteRingwald"Ich liebe es mit meiner
Malerei starke Frauen
lustvoll einzufangen."


Ute2Nach ersten Studien in Öl, Kreide und Buntstift fand ich sehr schnell zu einer unkonventionellen Anwendung der Aquarellmalerei.
Dies bietet mir die Möglichkeit meine Bildmotive sehr farbenfroh umzusetzen. Die Ideen sammle ich, indem ich meine Umwelt beobachte und die Impressionen in Motiven verarbeite, welche die sinnenfrohe Freude eines Momentes spiegeln. Das Leben ist einfach zu kurz, um es ohne Humor und Lebensfreude zu leben. So ist einer meiner größten Erfolge immer wieder der schmunzelnde Besucher in einer meiner Ausstellungen!“

Tochter einer Kunstmalerin aus Gutach im Schwarzwald · Grafik Design Studium · Lehrtätigkeit an der FH Trier · über 20 Jahre in internationalen Werbeagenturen/ Bereich Kreation tätig · seit 2005 selbständige Designerin mit eigener Kommunikations- und Designagentur „east of main Kreativwerk Nord GmbH“ · freie Malerin.



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Werner Brosinger
Text : Hanauer Anzeiger vom 1.3.12

...nicht zuletzt – und gar in der ersten Etageder „Gackeleia“ – stellt Werner Brosinger aus. Seine surreal anmutenden Bilderwelten sind überwiegend grell-bunt und mit unzähligen Tieren, Landschaften, Objekten, Zeichen, Ziffern, Worten und Figuren gespickt. Alleine schon das Entdecken der einzelnen Elemente ist eine spannende Angelegenheit. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass die Werke immer – oder überwiegend – aus einem weißen Blatt entstehen, auf das während dem Telefonieren, in Momenten der Muse oder auch mal völlig absichtlich kleine Zeichnungen aufgebracht werden. Ein solches Blatt liege immer neben dem Mac, dem unverzichtbaren computerisierten Inbegriff der Grafikwelt, bekennt der Schöpfer dieser bunten Welten. Doch liegt dieser Arbeitsweise eine Systematik zugrunde. Sie geht laut Schaffer-Hartmann auf eine Methode der Psychologie zurück, bei der man Patienten gewissermaßen Unbewusstes aufschreiben ließ, um so Zugang zu ihrer Psyche zu bekommen. Die Surrealisten der 20er Jahre haben dies ähnlich vollzogen, die Technik nennt sich „L’Ecriture automatique“. Das Bild entsteht also nicht als eine bewusste Konstruktion, aus einem geplanten Bildaufbau, sondern es fügen sich zahllose unterschiedliche Elemente zusammen, die alle mehr oder weniger spontan entstanden sind. „Meine Bilder sind mir eine willkommene Abwechslung zu dem, was ich in der Werbung täglich erlebe. Mit ihnen kann ich mich auch so ein wenig frei machen von den Zwängen im Geschäft“, schildert Brosinger die Motive für seine Kunstwerke. Er setze sich dabei keinerlei Vorgaben, überliesse sich völlig dem Moment. „Bis vor wenigen Jahren habe ich die Blätter oft einfach weggeworfen. Bis dann mal ein Freund kam und sagte:‚Mensch, die sind doch toll, mach was daraus’. Und so entstanden äußerst interessante, belebendeMotivkonglomerate in erfrischender Ausführung.
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Wernerleer
Wie entstehen die „Brosingerbilder“?

Das Prinzip „Nebenher“.


Auf dem Schreibtisch liegt die Bildfläche – ein leeres weißes Blatt, das aber nicht in einem bewussten Gestaltungsprozess in Angriff genommen wird – sondern im Gegenteil: Es ist einem scheinbar unkontrolliertem Prozess unterworfen, indem es über einen längeren Zeitraum (ca. 4 - 12 Wochen lang) nebenher bezeichnet, bemalt, beschrieben wird - z.B. während eines Telefonats oder einer Besprechung. Auf diese Weise wird der wesentliche Anteil des entstehenden Bildes vom Unterbewusstsein gesteuert. Es fügt sich quasi Bildfragment in Bildfragment – ohne bewusst eingreifendes Steuern durch den Willen. Die Surrealisten nannten solche Technik des unkontrollierten Malens „Ecriture automatique“. Hier kommt als Besonderheit noch der längere Zeitraum dazu und der Einfluss des Alltags, neben dem sozusagen das Bild entsteht. Und zwar natürlich nicht unbeeinflusst von dem, was während des Malprozesses um den Künstler herum geschieht, aber eben unbewusst beeinflusst – was genau das Spannende ist. Erst am Ende geschieht ein bewusst gestaltendes, künstlerlerisches Eingreifen durch das Auswählen des Ausschnitts, gegebenfalls auch durch Vergrößerung und zusätzliches Bemalen mit Acrylfarben.
Werner BROSINGER, Jahrgang 1951, arbeitet seit vielen Jahren als Grafiker in einer Werbeagentur.

Bild 2


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Jürgen Hans
Text : Hanauer Anzeiger vom 1.3.12

...in der Hanau-Steinheimer Szene ein bekanntes Gesicht und gelegentlich auch mit Frank Lehmann unterwegs: der zweite im Bunde der starken Grafiker, Jürgen Hans. Der 60-Jährige mit dem markanten Ziegenbärtchen und dem fröhlichen Lachen steuert zur Ausstellung überwiegend die „dunklen Motive“ bei. Er zeichnet nämlich mit großer Vorliebe Krimifiguren. „Hallo, hier spricht Edgar Wallace“, tönte es in den 50ern und 60ern in Schwarzweiß aus der Bildröhre, dann floss Blut und knallten Schüsse. Dementsprechend herrschen auch drei Farbtöne in Hans’ Aquarellen vor: Schwarz, Weiß, und Rot, in Fine-Art-Technik fast fotorealistisch aufs Papier gebracht. Passend dazu die Gesichter jener Zeit, obwohl sie bei Hans schon eher karikiert auftreten: Joachim „Blacky“ Fuchsberger, Eddy Arent, Klaus Kinski, Heinz Drache. Und natürlich Karin Dor, Elisabeth Flickenschildt oder Lil Dagover. Unter dem Dach der „Gackeleia“ strahlen sie schaurig schön auf ihr Publikum herunter, grinsen verkniffen oder auch richtig bösartig ihre heutigen Zeitgenossen an. „Ich bin ein absoluter Cineast, ein eingefleischter Kinofan“, bekennt Hans. Sein Vorbild beim Porträtieren und Karikieren ist übrigens Sebastian Krüger. Mit ihm hat er zwei Workshops gemacht, so ein wenig auch dessen Sehweise übernommen. Der Vergleich zwischen Krügers Porträt eines fingerschießenden Clint Eastwood und Hans’ Selbstkarikatur mit Messer und blutender Feder in der Pose des Edgar Wallace lohnt sich. Nach der „Gackeleia“-Ausstellung wird Jürgen Hans eine eigene eröffnen: Am 12. Mai in der Remisengalerie von Schloß Philippsruhe. Titel: „Cinema…Chapeau“.

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JuergenHansleerTHRILLER, TEE UND TOTENSCHÄDEL
Betreten des Tatortes... ausdrücklich erlaubt!

Eine heiterer ironischer Bilderzyklus rund um die Edgar-Wallace-Kultfilm-Serie der 60er und 70er Jahre. Der freischaffende Künstler, Grafiker und Illustrator Jürgen HANS entführt uns mit seinen Aquarellen in die Zeit des Wirschaftswunders und der Petticoats. Als der Durbridge TV- 6 Teiler ein wahrer Straßenfeger war und die roten Goldmann Wallace-Krimis in fast jeder deutschen Schrankwand standen. Juergenhans Jürgen HANS liebt das Spiel mit den bekannten Krimi-Klischées. Er verändert Zusammenhänge in den Filmgeschichten, mixt sie neu und lässt so neue kleine Geschichten entstehen, die der Betrachter der Bilder nach Herzenslust weiter spinnen kann. Die Protagonisten seiner Bilder sind allesamt Ikonen deutscher und englischer Schau- spielkunst vor denen er sich imaginär, augenzwinkernd verbeugt. All´seine Motive sind passend zum Thema im Schwarz-Weiß- Look der Filme in einer aufwendigen Fine Art Aquarelltechnik auf Büttenpapier gebannt. J. HANS vermeidet den Einsatz von reinem Schwarz und lässt die tiefsten Schattierungen und Farbtöne aus einer Mischung von Sepia und Phytalogrün oder Coelinblauton entstehen. Seine Werke bekommen so ihren weichen, unverwechselbaren Charakter. Nur kleine Details werden sparsam mit Rot versehen. Seinen karikierten Gesichtern entlockt er neue Wahrheiten und denkt sie weiter; nie bösartig oder verletzend. Er selbst nennt seine Portraitkarikaturen liebevoll ironisch seine TV- Zombies (die „Wiederkehrer” aus zahllosen Fernsehwiederholungen).
Der Künstler wünscht sich, dass der Betrachter des Bild-Tatortes Spaß hat...
...und wer sagt denn, dass das Blut auf den Bildern kein Ketchup ist?!


LeeWindeckKinski










Dauerpräsentation Kinotransparente

Busch

Reinhold Busch
Ronneburger Hof 4
63549 Ronneburg

www.plakatmaler.de
buschgrafik@t-online.de
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Reinhold Busch ist einer der wenigen aktiven Plakatmaler in Deutschland, die das Metier beherrschen, eine großflächige Premieren-Theaterwerbung auf Leinwand zu bannen.
Vor fast 20 Jahren erwarb es sich in Zusammenarbeit mit Plakatmalern der alten Schule das nötige Wissen und die Technik um diese Kunst weiterzuführen.

Alle in der Gackeleia gezeigten Arbeiten wurden im Auftrag von Filmverleihern wie Buena Vista, Warner Brothers, United International Pictures etc. gefertigt.
Der Aushang der Plakate erfolgte zu den Premierenfeiern bzw. dem jeweiligen Filmstart.
In Abstimmung mit den Filmverleihern und Kinobetreibern wird Format und GestaltuNarniang der Motive festgelegt. Jedes Filmtheater wird hierbei individuell behandelt, so dass oftmals ein Filmmotiv in verschiedenen Variationen und Größen gefertigt wird.
Die Plakate sind auf Leinwand mit Acrylfarbe gemalt und reine Handarbeit. Reinhold Busch setzt nur sehr akzentuiert den Airbrush ein um die Struktur von Leinwand und Farbauftrag zu erhalten. Die meisten Verläufe, Schattierungen werden mit einem einfachen Pinsel und spezieller Technik erzielt.
In Zusammenarbeit mit seiner Frau Renate, sie malt Schriften, Logos, Hintergründe usw. - entsteht nach ca. 3 Tagen eine Kinotransparent wie z. Bsp. das hier gezeigte Exponat "Der König von Narnia "

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